# randnotiz:

Nach Tamims Tipp nutze ich seit ein paar Wochen nun zum RSS-Lesen Reeder sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone, und ich muss sagen: ich bin begeistert! So klar, einfach, mit UI-Rafinessen habe ich kaum eine App erlebt (wenn überhaupt). Auch in Sachen Typografie hat Silvio von Reeder einen tollen Job gemacht. Viele Artikel sind in Reeder wesentlich angenehmer zu lesen als auf den Blogs/Sites selbst.

 

Meine Insights Discovery Auswertung ist da. Es ist eine auf den Erkenntnissen von C. G. Jung basierende Typologie meines Charakters und meiner Präferenzen, insbesondere im Berufsleben.

 

Man has throughout the ages been seeking something beyond himself, beyond material welfare — something we call truth or God or reality, a timeless state — something that cannot be disturbed by circumstances, by thought or by human corruption.

 
# randnotiz:

Mich beschäftigt eine Frage, über die ich bestimmt gleich eine Stunde lang im Bett grübeln werde. Die Frage ist: Werde ich sofort einschlafen?

 

Die Grundüberlegungen, die meine Arbeit als Designer bestimmen und die die Grundzüge meiner Design Philospohie darstellen, wurden von mir in zehn Thesen formuliert. Eine unumstößliche Festschreibung sollen und können sie jedoch nicht sein, denn die Vorstellungen, was gutes Design ist, entwickeln sich weiter — so, wie sich Technik und Kultur weiterentwickeln.

 
# randnotiz:

Hab mir gedacht, ab und zu einfach kommentarlos ein Buchzitat, das mir im Gedächtnis hängenblieb, wäre hier auf konnexus.net nicht verkehrt.

 

»Reichtum hängt in erster Linie zusammen mit den Einnahmen und in zweiter Linie mit den Ausgaben zusammen«, dozierte McCaine, wie ein dunkler Schattenriss vor dem hellen Panorama Londons stehend. »Wenn Sie mehr ausgeben, als Sie einnehmen, werden Sie ärmer, und wenn Sie weniger ausgeben, als Sie einnehmen, werden Sie reicher. Was die Ausgaben betrifft, können Sie diese nur bis zu einem gewissen Grenzwert senken, jedenfalls wenn Sie ein normales Mitglied der Gesellschaft bleiben wollen. Bleibt also, die Einnahmen zu erhöhen. So weit einverstanden?«

 

D'Artagnan rief mal an und fragte: "Na, was gibt's Neues?", woraufhin ich ihm enthusiastisch erzählte, was für Fortschritte Adrian machte. D'Artagnan ließ mich ausreden und erwiderte schließlich: "Das ist das erste Mal, dass ich auf diese Frage eine Antwort über Adrian kriege, und nicht über etwas Neues im Netz oder der Elektronik". Und dabei hatte ich nicht wenig zu berichten, das iPad war gerade bestellt und das iPhone in Reparatur. "Du bist jetzt endlich richtig in der Elternzeit angekommen", meinte D'Artagnan.

 

In der Vergangenheit begegnete mir der Begriff "Heimat" in der Regel im Kontext meiner eigenen Vergangenheit (Wo ist meine Heimat?) und der meiner Freunde (Etwa bei den Austauschstudenten in Dänemark: "Ich habe Heimweh").

Im Buch "Seelenleben" von Till Basitan stieß ich neulich auf einen interessanten Ansatz, welche Heimat ein Mensch generell, unabhängig von seinem soziokulturellen Hintergrund, haben kann - eine Heimat, die der Seele gut tut. Darauf komme ich nachher zu sprechen.

In letzter Zeit beobachte ich ben_ dabei, wie er sich zielstrebig von komplexen digitalen Systemen löst und was ihn antreibt. Und ich frage mich, ob es nicht eine Parallele zwischen der seelischen Heimat und dem ist, worauf ben_ hinaus will. Vielleicht steht am Ende also eine digitale Dimension der Heimat?

 

Da war der A4 von Harald, dem ersten richtigen Designer, den ich kennen lernte. Ich war damals noch in der Schule, und er war mein Idol. Ein charmanter Rhetoriker. Seine Werke strahlten Einzigartigkeit und Souveränität aus. Harald führte mich in die Welt des Grafikdesigns ein. Sein Büro hatte er mitten im Nirgendwo, und so fuhr er weite Strecken zu seinen Kunden. Sein silberner A4 war seiner Ansicht nach der einzig geeignete Wagen. Ich hab ihn damals nicht gefahren, nur das strahlende Silber von außen angeschaut.