In der Vergangenheit begegnete mir der Begriff "Heimat" in der Regel im Kontext meiner eigenen Vergangenheit (Wo ist meine Heimat?) und der meiner Freunde (Etwa bei den Austauschstudenten in Dänemark: "Ich habe Heimweh").
Im Buch "Seelenleben" von Till Basitan stieß ich neulich auf einen interessanten Ansatz, welche Heimat ein Mensch generell, unabhängig von seinem soziokulturellen Hintergrund, haben kann - eine Heimat, die der Seele gut tut. Darauf komme ich nachher zu sprechen.
In letzter Zeit beobachte ich ben_ dabei, wie er sich zielstrebig von komplexen digitalen Systemen löst und was ihn antreibt. Und ich frage mich, ob es nicht eine Parallele zwischen der seelischen Heimat und dem ist, worauf ben_ hinaus will. Vielleicht steht am Ende also eine digitale Dimension der Heimat?