die große verunsicherung

 

in der informationsflut werden die menschen unsicher. auf wen soll man hören? was ist für mich und mein leben relevant? war das schon immer so? ich glaube nicht. ich glaube wir sind in einer transformation zu einem anderen wahrnehmen, verarbeiten und beurteilen von information. wir lernen gerade auf wackeligen beinen zu laufen. anzuerkennen, dass für mich relevante information grundsätzlich andere ist als die des nachbarn/partners/freundes/staatsbürgers - dieses selbstverständnis steckt in den kinderschuhen. ja, wir sind auch sozial. und sozial zu sein verlangt von uns, eine ständige trennung durchzuführen zwischen dem, was uns mit unserer gemeinschaft verbindet, und dem, was wir nicht als unser gemein(schafts)gut ansehen.

these: wie wir information aufnehmen - das wird unsere individuelle komponente. wie wir handeln - das bleibt unsere soziale komponente. stimmt das? beispiele müssen her. ich beziehe mich auf die thesen von celestine, wenn ich sage, dass informationen individueller natur sind, und informationsträger ebenfalls.

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Informationsflut

der subjektive eindruck, den input der informationen nicht mehr verarbeiten zu können.

thoughts

meine gedanken, aufgeschrieben. roh, unvollendet, gern radikal, hoffentlich inspirierend, selten konkret. ein notizblog von Konstantin Weiss, angereichert mit meinem begriffs-lexikon.

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