wie blinde, die sehen wollen

 

oft habe ich das gefühl, mit unseren ganzen technischen informations-systemen endlich aus der blindheit erwachen und sehen wollen systeme, die wir aufstellen, um informationen zum wissen zu machen, um für uns relevantes rauszufiltern, was auch immer es ist: semantisches netz, folksonomy mit dem social tagging, wisdom of crowds, alles das, um nur einmal alles zu sehen und zu verstehen stattdessen gehen wir blind von ort zu ort, von objekt zu objekt und erspüren es. weil wir nicht alles sehen können, bauen wir uns fäden, die uns warnen, wenn ein objekt ausserhalb unserer reichweite uns verändert. wir bauen uns remote controls und sensoren. und was passiert? wir können diese information nicht kognitiv zusammenstellen zu einem großen ganzen. die fäden ziehen an unseren händen und ärmeln, lenken uns ab von dem was wir tun. sehr frustrierende angelegenheit.

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Informationsflut

der subjektive eindruck, den input der informationen nicht mehr verarbeiten zu können.

intuition

ich bin der ansicht, es gibt diese art von intuition, die dir plötzlich genau sagt was richtig ist, obwohl du weisst: du hast noch nie in so einer situation gesteckt und hast gar keine grundlage, so zu entscheiden.

thoughts

meine gedanken, aufgeschrieben. roh, unvollendet, gern radikal, hoffentlich inspirierend, selten konkret. ein notizblog von Konstantin Weiss, angereichert mit meinem begriffs-lexikon.