iterative entwicklung der natur

 

die natur ist uns noch meilenweit voraus, wie sie entwickelt. ein kind ist bei der geburt ein vollkommenes, kleines produkt. keine featuritis: nur einige wenige features, that's it. trinken, scheißen, schlafen. suchreflex, saugreflex, greifreflex, basta. reduce to the max. manche sagen: das ist ja noch ein unfertiges alpha: überleben kann das kleine nicht. ich behaupte: doch, weil die fürsorgeinstinkte der eltern getriggert werden. das kind hat 1a-interfaces zu den eltern und der umwelt. die funktionieren ohne nur einmal nachdenken zu müssen.

nach und nach wird das kind dann mit features erweitert. image- und facerecognition, lauffähigkeit usw. immer schön eins nach'm anderen. nicht so wie bei uns: kaum ist das system 2 jahre alt, muss ein relaunch her, mit migration und allem gedöns. in der natur keine relaunches (außer bei der metamorphose der insekten), nur iterationen. schöne upgrades. bei jedem upgrade gibt's dann immer geschrei, ist aber auszuhalten.

dass die natürlichen produkte selbst-lernend sind, darüber schweige ich, das ist noch etwas, das wir gar nicht können.

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Featuritis

Wenn eine Sache immer mehr Features bekommt ohne einen spürbaren Mehrwert, dann spricht man von Featuritis. Unternehmen denken, sie können ihre Produkte besser verkaufen, wenn es andere Produkte an Featuren übertrifft. Daher ist Featuritis ein Teufelskreis.

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