Der Macher in mir

 

Meine Insights Discovery Auswertung ist da. Es ist eine auf den Erkenntnissen von C. G. Jung basierende Typologie meines Charakters und meiner Präferenzen, insbesondere im Berufsleben.

Wir haben unter Kollegen im Vorfeld überlegt, welcher Typ ich bin, und es war vom kreativen Chaoten oder in sich gekehrten Analysten die Rede. Heraus kam der "Initiator", ein vorrangig extrovertierter, vernunftgeleiteter Typ (rot), mit großen Anteilen eines Analytikers (blau) und eines Kreativen (gelb). Obwohl ich zunächst über die Schublade des "Entscheiders und Machers" ein wenig überrascht war, passt die ausführliche Berschreibung sehr gut. Ich fühle mich wie angekommen. Derselbe, aber mit neuem Selbstverständnis. Trotzdem werde ich die Charakterisierung in den nächsten Monaten unter Beobachtung stellen.

Während ich der allgemeinen Beschreibung also mit Skepsis begegnete, passten die Kommunikationsstrategien auf anhieb 100%tig. Solltet Ihr also mit mir zu tun haben, wäre das Beachten dieser Punkte nicht verkehrt:

Kommunikationsstrategien für den Umgang mit Konstantin Weiss:

  • Präsentieren Sie nur fundierte und zuverlässige Fakten.
  • Zeigen Sie Ihre persönliche Reife und Erfahrung.
  • Liefern Sie Fakten und Beweise für eine Leistung.
  • Bereiten Sie sich gut vor.
  • Respektieren Sie seine Werte und Prinzipien.
  • Seien Sie darauf vorbereitet, rasch zu einer Lösung zu kommen.
  • Fragen Sie nach seinen Meinungen und Ideen, bevor Sie Ihre eigenen Vorschläge durchsetzen wollen.
  • Zeigen Sie Respekt für seine Ideen und Anschauungen.
  • Lassen Sie ihn über die Tagesordnung mitentscheiden.
  • Übernehmen Sie stets die volle Verantwortung für Ihre Handlungen und Fehler.
  • Halten Sie Schritt mit seinem Termpo.
  • Sorgen Sie dafür, dass Sie ihm Fakten und Zahlen vorlegen können.

Wenn Sie mit Konstantin Weiss kommunizieren, vermeiden Sie es:

  • Etwas vorzutäuschen bzw. ihn in die Irre zu führen.
  • Dem laufenden Projekt kein volles Engagement entgegenzubringen.
  • Seine Autorität direkt anzugreifen.
  • Vage oder unpräzise zu sein.
  • Zu zaudern, Ausflüchte zu verwenden oder im Gespräch zu unterbrechen.
  • Undiszipliniert, unstrukturiert oder schlecht vorbereitet zu sein.
  • In seine Privatsphäre einzudringen.
  • Sich einzumischen, wenn er eine Situation unter Kontrolle hat.
  • Seinen Ideen mit Kritik zu begegnen oder ein Problem daraus zu machen.
  • Die Lorbeeren für seine Ideen zu ernten.
  • Abzuschweifen oder emotional zu werden.
  • Ihm die Schuld zuzuschreiben.
nexum AG

nexum AG is one of the big agencies and consulting companies for digital media in Germany. I used to work there as a concept developer and UX designer for more than three years.

P.S.: Großer Dank geht an die nexum für das Spendieren dieses aufschlussreichen Seminars.

Comments:

wolfgang am 2010-08-11

Von dieser Art des Persönlichkeitsprofils habe ich jetzt auch schon 2 in der Schublade. Leider erzählen die einem wenig neues, wenn man nicht völlig neben sich steht. Wir hatten uns bei diesen Profilen auch eher erhofft, dass andere einen selbst besser verstehen. Aber davon merke ich bisher recht wenig :(

(PS: da hat sich ein y/li> eingeschlichen in der zweiten Aufzählung erster Punkt :))


Dominik am 2010-08-11

So hätte ich dich auch eingeschätzt (Was ja jetzt eher für den Test spricht und nicht heißt, dass ich es auch so formulieren hätte können.)


Konstantin am 2010-08-11

@wolfgang: Danke für's Mitgärtnern! das y/li> ist weggejätet.

Der Test schien ganz brauchbar, die Ergebnisse auch. Ich kam nur nicht auf den "roten Typen", weil damit häufig Leute wie Gordon Gekko und Sätze wie "Greed is good!" assoziiert werden.


schwesterchen am 2010-08-11

witzig, ich wusste, du wirst es reinstellen...
gestern habe ich ein ähnliches gespräch geführt, weitaus unwissenschaftlicher und höchst subjektiv, mila behauptete, ich sei der prototyp eines entertainers und ich stritt das ab (ein entertainer in der familie reicht völlig!) ... vielleicht sollte ich auch mal an so einem wissenschaftlich fundierten test mitmachen.
mh, andererseits, wenn du mich gefragt hättest, hätte ich dir das gleiche gesagt.
und die moral von der geschicht:
fragst die kleine schwester nicht
ist die lösung nicht in sicht

PS: unbemerkt hat sich mein examensthema in diese mail geschlichen


Konstantin am 2010-08-11

@Schwesterchen: Meine Lektion heute:
Nicht verzagen,
Schwester fragen!


Arne am 2010-08-11

Interessant. Dass du einem Test dieser Art soviel Gewicht beimisst überrascht mich.

Ich habe vor ca. 5 Jahren genau diesen Test auch mal gemacht. Auch ich habe ihn damals bezahlt/geschenkt bekommen. Besser gesagt haben wir den als Gruppe bekommen.
Das tolle waren eher die Gespräche um den Test rum die sich entwickelt haben.

Die Testergebnisse selbst waren natürlich zu 80% zutreffend, aber es fühlte sich irgendwie an wie Horroskop auf hohem Niveau.
Als ob jemand aufgrund einiger weniger Fragen meine Persönlichkeit abschätzen könnte.

Dennoch: hätte ich nochmal die Chance ich würd den Test wieder machen. Allein um zu sehen wie ich diesmal abschneide.

Achja, ich war übrigens mehr so der "Unterstützer / Koordinator"-Typ.


Konstantin am 2010-08-12

@Arne: Horoskop auf hohem Niveau, wahrscheinlich ist es das auch. Erstens schreiben die Wikipedianer, dass die Lehre von C. G. Jung inzwischen als antiquiert gilt (und diese Methode beruht darauf), zweitens ist der Test höchst manipulierbar. Schließlich habe ich ganz allein diesen Fragebogen ausgefüllt, und auf den zweiten Blick betrachtet ist es höchst einfach zu sehen, auf welchen Typ welche Antwort abzielt.

Gewicht messe ich eher der Tatsache bei, dass ich offensichtlich ein paar meiner Eigenschaften nicht bewusst einsetzte, diese aber von anderen wahrgenommen wurden. Insofern muss ich leider sagen, dass ich teilweise neben mir stand, um Wolfgangs Formulierung zu verwenden. Ich habe oft bestimmte Leute und Taten bewundert, weil ich dachte, ich wäre das genaue Gegenteil. Dabei trage ich die Eigenschaften selbst in mir, ich habe sie einfach noch nicht zum Einsatz gebracht.

Übrigens, Arne, sollst Du als Typ diesem Test nach das genaue Gegenteil zu mir sein. Im Bericht stehen auch Tipps, wie man mit seinem Gegentyp umgehen soll. Wenn ich aber daran denke, wie Du bist und wie wir uns kennenlernten, hat das mit den Bericht-Tipps kaum was zu tun.


wolfgang am 2010-08-13

Ich habe zum einen das "H.D.I Herrmann-Dominanz-Instrument" (ist wohl nicht das selbe, wie das Hirndominanzinsturment) im Schrank und das Reiss-Profil daneben. Inhaltlich sind beide ähnlich (nicht gleich!?). Was aber tatsächlich interessant ist, ist dass die Anweisungen die mit solchen Analysen einhergehen sich stärker voneinander unterscheiden. Es scheint mir, als ob die Analysten, bzw. die Begründer der Analysen viel von Ihren eigenen speziellen Erfahrungen mit in die Beurteilung einfließen lassen...


Konstantin am 2010-08-13

Oh mann, Wolfgang. Ich hab mal in Deine Links reingeguckt und wieder gemerkt: jeder kategorisiert nach seiner Art, und alle scheinen Recht zu haben. Egal wie Du's drehst und wendest, diese Metaebene ist nutzlos solange man sie nicht in die Praxis übertragen kann.


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Konstantin Weiss

My name is Konstantin Weiss. I connect needs, forms and functions. I design user experience. I architect information. I am partner at iA.

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