der zweite zeitgeist-film. im ersten teil geht es um geld, das finanz-system und die konsequenzen: wie man durch geld regiert und beherrscht - ganz gut aufbereitet.
er ist mein größtes projekt.
er ist meine kühnste hoffnung.
er ist meine süßeste ablenkung.
er ist mein betäubendstes parfum.
er ist meine zweite liebe.
er ist mein erster sohn.
er ist adrian.
er hat die welt bereist, war lange in südafrika und england. sein ganzes wesen ist sagenumwoben, was sich in der ausdrucksweise wiederspiegelt. pragmatismus gern, wenn nötig. und immer eine prise erheiternde albernheit.
Axel ist einer der großen unter den entwicklern bei der Pironet-NDH, der mutterfirma der nexum. es macht richtig spass mit ihm, beim arbeiten und auch im biergarten.
eine programmier-schnittstelle, um mit einem dienst einen anderen dienst zu nutzen. benutzt z.b. bei mashups. offene apis sind spannend, weil dritte mit deinen daten tools bauen können, auf die du nicht gekommen wärst.
firma, die computer- und medientechnologie herstellt. ux-getrieben, begnügt man sich nicht mit der erstellung von software, sondern auch von hardware sowie der gestaltung gesamter (öko-)systeme, in denen die produkte eingebunden sind.
erfolgreich: zuerst mac, dann ipod, dann iphone.
im studium dachte ich ab und zu: vielleicht ist meine berufung eher, architekt zu werden? jetzt, bin ich es indirekt geworden, nämlich architekt für information.
BaggenDesign ist die kleine und wendige grafikdesign-firma von Stefan Baggen. zwei jahre habe ich hier als grafikdesigner corporate und editorial design gemacht.
eine gute freundin von sandra. sie kommt aus spanien, lebt aber schon ein paar jahre in deutschland. sie ist erfrischend anders als ich, viel praktischer veranlagt.
blog evolution ist die idee, artikel leben zu lassen, zu einer art autonomen agenten werden zu lassen. sodass artikel sich mit usern und artikeln austauschen, um für uns relevante inhalte zusammenzustellen.
das schreiben ins netz, meist von einer privatperson. die artikel sind zeitlich orientiert und meist an aktuelle ereignisse geknüpft. ich blogge höchst unregelmäßig in schüben von ein paar monaten, angefangen in 2001.
die gesamtheit der blogs. ich stimme der behauptung zu, dass die sie größer ist als die summe der blogs, weil sie ihr eigenes level an schwarmintelligenz hat.
bücher sind für mich das suggerat von wissen oder erkenntnis zu einem thema. wenn es schon, zumindest zum teil, abgeschlossen ist. nun kann man sich darüber streiten, ob ein thema jemals abgeschlossen ist.
ich habe eine hassliebe zu büchern. ich liebe sie für ihre physische präsenz und die einfachheit der intuitiven navigation. ich verachte sie für das fehlen von durchsuchbarkeit und der direkten verlinkung.
marken sind so alt, wie menschen angefangen haben von menschen und der welt bilder zu machen. korporationen können ohne dieses bild nicht überleben, es ist ihre verbindung zu uns menschen.
soweit ich verstehe, ist jedes kapital bestrebt, zu wachsen. das heisst, dass kapital dahin geht, wo es zu mehr kapital wird. frage ist, ob das nur in unserem wirtschaftssystem der fall ist, oder grundsŠtzlich gilt.
umlagerung des kapitals, normalerweise von armen zu reichen. als werkzeug benutzt man das system der wŠhrung und wirtschaft. kann in vielfŠltiger form geschehen, langsam schleichend oder ruckartig: durch inflation, durch besteuerung, durch kreditvergabe, durch finanzkrisen (usw.).
unsere hochzeit in portugal. hier wurde konsandria, unser staat, geboren. und alle hochzeitzeugen waren gleichzeitig auch zeugen der staatsgründung von konsandria.
ein land voller menschen mit flexibilität, scharfsinn, fleiss und humor. wo sonst hat man so eine kombination? es hat mich gefreut, ein stückchen davon kennenzulernen.
selten gibt es so eine kombination: naturwissenschaftler (interessen atomphysik, biochemie), gehirnforscher. wenn man der beschreibung aus dem buch "abkürzung zur freiheit" glauben mag.
content management system. trennt inhalt von design, basiert meist auf einer datenbank und spuckt dynamisch inhalte aus. mit diesen dingern hab ich seit 2001 zu tun gehabt, und sie sind äußerst praktisch.
ein anderes wort für konzeption. das ausdenken, planen und strukturieren von websites, webapplikationen und ähnlichem. konzepte machen und dafür sorgen, dass sie auch richtig umgesetzt werden.
ich übe mich langsam und unstetig in dieser disziplin. etwas schwierigkeiten habe ich mit dem timing, dem ich durch sorgfältige vorbereitung entgegentrete.
ist der gegenentwurf zu outsourcing. man stellt die aufgabe und die dafür benötigten daten/ressourcen öffentlich zur verfügung und lässt freiwillige daran arbeiten. es gibt mehr als die extrinsische motivation des geldes. u.a. kann es auch ruhm sein oder referenzen oder einfach der intrinsische ehrgeiz des lösens der aufgabe
willkommen im real existierenden tourismus. ich habe kaum ein widersprüchlicheres land erlebt. trotz sozialismus handeln kubaner nach gleichen prinzipien wie wir alle.
aus dem begriff der kulturtechnik abgeleitet und weiter gefasst. wir erfinden technik dann, wenn wir sozial den willen und die bereitschaft dafür haben. heute ist viel mehr möglich, als verwirklicht wird. was verwirklicht wird, hängt von unserer kulturellen entwicklung ab.
wenn sich kulturen mixen, z.b. bei päärchen. wie bei Naudia und Christian. oder meinen eltern. oder bei Sandra und mir. oder bei meiner schwester und Dani. oder so vielen, die ich kenne. herrlich.
schulden. ökonomisch gesehen die basis unseres geldes. hätte jeder alle schulden abbezahlt, gäbe es keinen einzigen dollar auf dieser welt. das kann aber nie passieren, denn: der staat macht schulden bei der landesbank, um geld zu generieren, und diese schulden werden verzinst. die einzige möglichkeit diesen zinseszins zu bezahlen ist, neue schulden zu machen.
er ist ein mensch der 1000 vorhaben. und ein verfechter der kultur, egal ob in der musik, im sport, in der politik oder der küche. und er ist ein treuer freund.
ein alter freund. er ist ausgeglichen wie ein stein, auf dessen längen- und bteitengrad man sich verlassen kann. wir sehen uns jedes halbe jahr ungefähr. schön ihn zu haben.
früher freundin von sandra, jetzt freundin von uns aus aachen. hat eine odyssee-studienzeit hinter sich. pragmatisch, intelligent, verlässlich + mit großem herz und auch noch intelligent.
digitalität folgt nicht atomaren gesetzen: jede kopie ein original. kosten der reproduktion tendieren gegen null. und: bits sind keine atome, welche darauf beschränkt sind, zu einem bestimmten zeitpunkt nur an einem ort zu sein.
mit Dirk habe ich in Peking im Trendbüro gearbeitet. hat spass gemacht mitzuhelfen, das büro dort auf die beine zu stellen. Dirks drang und fähigkeit, etwas aufzubauen, ist mir sehr vertraut.
wenn ich mal wieder vor einer entscheidung innerhalb einer aufgabe stehe, und dann was völlig anderes tue, das mich ablenkt. dann haben wir sie, die übersprungshandlung.
der Donisclan sind alle geschwister von mama und natürlich sie, dann alle kinder und enkelkinder, und natürlich den großeltern. anführer ist unangefochten Vitali.
meine mutter. hat mir eine gigantische portion liebe und eine prise an strenge für's leben mitgegeben. sie ist ein mensch der tat, eher ungern der worte, und strahlt trotzdem wärme und geborgenheit aus. und sie bringt menschen zusammen, angefangen von der verwandtschaft bis zu alten studienkollegen.
früher hab ich stundenlang gezeichnet, auch alles, was mir vor die augen kam. jetzt benutze ich stift und papier vorrangig zum skizzieren meiner ideen. ab und zu zieht es mich wieder dazu, ein paar striche zu machen.
d’artagnan kämpft gegen die ungerechtigkeiten des webs und der user experience. ein ganzes stück meines lebens habe ich mit ihm geteilt und muss sagen: seine anwesenheit wird mir immer kostbarer und angenehmer.
wirtschaft ist ein riesiger algorithmus, der vorgŠnge nach erfolgsfaktoren optimiert. erfolgsfaktoren werden durch gesetze und noch mehr durch kapitaleigner festgelegt.
mit eike hab ich zusammen studiert. er hat sich von anfang an auf film konzentriert. so ist es kein wunder, dass er zusammen mit irek und ramin eine kleine film-produktions-firma hat. eike hat damals recht viel mit ivo gemacht.
unternehmen sind systeme mit dem ziel der erfolgsmaximierung, was meistens kapitalvermehrung ist. sie sind bestimmt von vorgaben der kapitaleigner, aber auch der unternehmenskultur und vision der kapitalsverantwortlichen.
sich zwischen so vielen kulturen zu bewegen ist ein luxus, den ich sehr genieße. nicht zuletzt, weil viele unserer freunde in ganz europa verstreut sind.
ab und zu habe ich lust etwas für eine weile auszuprobieren. streng wissenschaftlich dürfte man es nicht experimente nennen, aber für mich ist es eine art, unter "kontrollierten", also festgelegten bedingungen erfahrungen zu sammeln.
ein grundsatz von korporationen: der gewinn wird privatisiert (also kapitaleignern überführt), die verluste sozialisiert (also auf die bürger verteilt).
wenn ich in einer tätigkeit komplett versunken bin, wenn ich vergesse wer ich bin, wenn ich die zeit nicht mehr wahrnehme, wenn es jeden augenblick freude bringt, dann bin ich im flow.
ein flow chart, oder flussdiagramm zu deutsch, erklärt prozesse/abläufe. hauptsächlich besteht es aus akteuren, handlungen und entscheidungen. eins der grundpfeiler für informationsarchitektur und interkationsdesign.
die verbotene stadt in peking. der richtige schauplatz für das schmieden von staatsangelegenheiten. der garten am ende der stadt war eine befreiende wonne: endlich etwas grün in dem sonst versteinerten gelände. gigantisch muss es gewirkt haben. jetzt, da die akteure nur noch in legenden leben, ist das setting leer.
frank ist ein visionär und ein entwickler. er macht im alleingang projekte wie rivva in einer tiefe und reife, wie es andere 100-mann-starke firmen nicht schaffen. mit ihm teile ich die faszination der memetik.
Schorsch ist einer der vorstände der nexum. uns verbindet z.b. die ansicht, dass menschen wichtiger sind als projekte, und sich aus den richtigen beziehungen auch die richtigen projekte ergeben.
google scheint das wesen des netzes verstanden und verinnerlicht zu haben. vernetzung, verlinkung, den link als die währung des netzes baut google weiter aus.
ich habe das raster lieben gelernt wie kaum ein anderes gestaltungselement. denn es ermöglicht es mir, ordnung zu schaffen. gewichtung. und trotzdem einheit, verbundenheit der elemente.
mit ca. 14 habe ich angefangen getarre zu spielen. die ersten paar jahre habe ich täglich mehrere stunden gespielt. heute noch erhole ich mich beim spielen sehr gut vom stress oder kopfarbeit. und es bringt freude.
an unserem küchentisch werden blanko-postkarten per hand gemalt. der empfänger kriegt die karte nicht geschickt, stattdessen wird sie ihm überreicht, wenn er uns besuchen kommt. man kann die karte an eine person schicken, oder aber auch an jemand, der eine geschichte auf unserer küchenkarte erzählt hat über einen bestimmten ort.
mathematiker mit der herausragenden eigenschaft, jedweder entscheidung mit skepsis zu begegnen und sie zu bis ins unendliche zu verzögern. dabei ein geselliger kollege zu bleiben ist ihm ein kinderspiel.
information architecture. in vielem sind wir konzepter architekten, architekten der information. wir schaffen räume, wir legen wege fest, wir bestimmen über funktionen. und wir drücken unsere gedanken in plänen aus: textbeschreibungen, schemata, flussdiagramme etc. strukturen schaffen ist eine meiner lieblingsaufgaben.
die gestaltung von (meist großen mengen an) information. eine heikle angelegenheit, da man durch die formgebung die wahrnehmung enorm beeinflusst, obwohl die daten so objektiv erscheinen.
ernährung auf natürliche art und weise, gesteuert durch den körper-instinkt. alles, was gut riecht und schmeckt, wird gegessen. voraussetzung ist, dass naturbelassene, nicht denaturierte nahrung gegessen wird. erst dadurch kann der instinkt die ernährung über den genuss steuern.
instincto hat weitreichende implikationen auf das soziale und kulturelle leben, abgesehen von der veränderten körperlichen und geistigen verfassung.
man kann man eine firma als soziales gehirn betrachten. die drei neuronalen grundkomponenten sind dabei vernetzung, erregung und bewertung, und menschen jeder dieser drei neigungen müssen bei einer firma vorhanden sein. entscheidungen werden von individuen intuitiv getroffen, und in summe ausgewertet. denn intuition bildet sich durch krisenerfahrungen, und nicht alle erfahrungen entsprechen aktuellen rahmenbedingungen.
je intuitiver das zusammenspiel zwischen uns und technologie, desto besser funktionieren die technischen krücken als erweiterung unserer sinne und organe.
das design der interaktion(en), meist zwischen mensch und maschine. durch das gestalten von bewegung, raum, zeit, erscheinung, ästhetik und sound wird das erlebnis des nutzers geformt.
das internet kann eine überbrückung unseres raum-zeit-verständnisses sein.
es ist eine hilfe, in der nächsten ebene zu denken: nicht mehr linear, sondern in bewusstseinsfeldern. sowas wie beispielsweise twitter ist da nur der allererste schritt, ganz am anfang.
1. ich bin der ansicht, es gibt diese art von intuition, die dir plötzlich genau sagt was richtig ist, obwohl du weisst: du hast noch nie in so einer situation gesteckt und hast gar keine grundlage, so zu entscheiden. diese intuition kommt von einer quelle, die menschen und ihr wissen verbindet und noch nicht wissenschaftlich erklärbar ist.
2. natürlich gibt es auch die art von intuition, die entsteht, wenn du am rand einer krise in ähnlichen situationen gesteckt hast, und jetzt intuitiv entscheiden kannst.
das iphone ist das gerät mit dem intuitivsten user interface, was ich kenne, um tele-kommunikation zwischen zwei menschen zu ermöglichen. je intuitiver ein gerät, desto mehr werden menschen dafür geld ausgeben.
Irek hab ich beim studium an der fh-aachen kennengelernt und einiges von seiner wärme und entspannten abenden in seiner küche mitgekriegt. war ne schöne zeit.
einer meine professoren aus der fh-aachen. ivo habe ich zum einen über sub-art kennengelernt. zum anderen war er dekan, als ich prodekan im fachbereich war.
mich fasziniert dieses land. so viel sinn für ästhetik, schönheit, präzision, perfektion. und solche brutalen kulturellen restriktionen. ich würde das land und die menschen gern mal selbst erleben.
ich kenne ihn nicht. aber eines seiner bücher, freedom from the known, hat mich mit am nachhaltigsten geprägt. in der birne hat es angefangen so eine unruhe zu verbreiten, die ich bis heute nicht beherrsche.
er hat mich zuerst fasziniert mit seinen computergeschaffenen bildern, danach inspiriert durch seine ausführungen zur simplicity. ich traf ihn einmal bei der ars elektrnonika in linz
marxens wichtigster beitrag war seine kapitalismuskritik, die seit 140 Jahren bestand hat. abseits davon war er ein brillianter, und rhetorisch hochbegabter hedonist reinsten wassers, der seine magd schwängerte, seine familie nicht ernähren konnte und sich von einem unternehmerssohn aushalten ließ.
Klaus ist the brain of neurolane netze. dass er es schafft, mit anderen zusammen sein wissen und können in business-modelle zu gießen ist ebenso hervorragend wie die tatsache, dass er immer noch neugierich bleibt und experimentiert.
1. mein nickname im netz.
2. alles, was ich erschaffe, trägt irgendwo diesen namen.
meine interessen sind vernetzung, intuition, spiritualität, systeme und kultur/gesellschaft.
konnexus.net ist ein experiment: informations-aggregation, filterung und semantische zuordnung von topics. basierend erstmal auf meinen bookmarks und meinen aufgeschriebenen gedanken. für mehr info siehe about.
"unser staat vergrößert sich - ein kleiner mensch mit einer großen seele wird bald - inschallah - die welt erblicken." so haben wir adrian genannt bevor adrian seinen namen gekriegt hat.
das tolle skandinavische spiel für draußen abhängen und dabei ein bisschen was zu tun haben. wir haben es oft in dänemarkt gespielt an langen frühlingabenden.
Linked Data is about using the Web to connect related data that wasn't previously linked, or using the Web to lower the barriers to linking data currently linked using other methods.
eine bar in der zülpicher str. in köln, in der ich mich sehr wohl fühle. sie wird von vassiliy betrieben, dem sie auch gehört. dort gibt's sehr leckere cocktails, gutes bier, und guten whiskey (den allerdings zu noch teurerem preis). vassiliy hat die bar irgendwann genau so übernommen, wie sie war, weil er sich in den laden verliebt hat.
mein ältester cousin. mit ihm hab ich viele tage und nächte an lego gesessen, bilder gemalt, computerspiele gezockt, rollenspiele entwickelt, oder einfach rumgealbert.
ein andenken. ein papier-schnipsel oder anderes artefakt, das mich an etwas erinnert. entweder es sind ereignisse, oder menschen, oder orte, oder gedanken.
ein mem ist information, die mit variation und selektion kopiert wird. jede idee, die von person zu person kopiert wird, ist ein mem. allerdings ist eine idee, die man ausdenkt und für sich behält, kein mem. die betonung liegt also auf das kopieren, weil das die evolution eines mems ermöglicht.
microblogging, oder besser micromessaging: ein schneller austauschen von kurzen (status)nachrichten, nicht länger als 140 zeichen lang, durch verschiedene medien hindurch (browser, IM, SMS, usw.). für mich ist es eine möglichkeit, gedanken mit anderen auszutauschen, was ich als "collaborative thinking" bezeichne.
mit mimo liebe ich die gespräche über spiritualität, schicksal und was uns im innersten bewegt. er teilt mit mir die hingabe zum detail und macht deshalb meysterwerke.
"mein luftkissenfahrzeug ist voller aale" - sie haben meine kindheit mitgeprägt, die Monty Pythons. entweder man liebt sie, oder man findet sie zu platt. platter humor hat mir noch nie geschadet, besonders der dieser briten.
moritz ist ein begnadeter interface designer, der sich der inforamtions-visualisierung und informations-ästhetik gewitmet hat. er bloggt über auf well-formed data.
als kind durfte ich bei onkel Victors motorrad vorne auf dem tank sitzen und lenken und gas geben. das war berauschend, und ich liebe noch immer den benzingeruch. meine vernunft hat später gesiegt, ich hab wenig mit diesen motoren auf zwei rädern zu tun.
musik hat mich immer emotional bewegt, ob beim hören oder beim selber machen. sie ist sozusagen der counterpart zu dem visuellen, das mich auch anspricht, allerdings auf der rationalen ebene.
muxtape, r.i.p.. ich wollte schon immer so ein einfaches und nützliches tool bauen, wie muxtape es war: einfach sein mp3-mix
online zusammenstellen. schade, dass es abgeschossen wurde.
es wird sogar behauptet, die netzwerk-theorie sei eine neue wissenschaft. immerhin lassen sich damit heute solche phänomene erklären wie das verhalten und die struktur des internets, der kapitalverteilung, der viren-verbreitung.
die nexum AG, internet-agentur in köln. hier arbeite ich als konzepter. nexum heißt "verbunden" auf latein. lustig, dass "konnexus" und "nexum" so verwandt und ähnlich sind. zufall?
der bereichsleiter der konzeption bei der nexum. inhaltlich brilliant, menschlich gerecht, organisatorisch strukturiert. konzepter in seinem bereich zu sein ist so ein genuss.
sein ansatz, systeme zu beschreiben und die welt durch diese beschreibung auszudrücken, hat mich hingerissen. ab und zu denke ich in diesen bahnen schon unbewusst. ob ich luhmann schon ganz begriffen hab?
im film "Manufacturing Consent: Noam Chomsky and the Media" habe ich gemerkt, wie viel von dem, was mir durch den kopf geht, Noam schon zusammengetragen und auf den punkt gebracht hat. respekt vor friedlichen seiner radikalität.
ein notizbuch aus papier. davon hab ich etliche in unterschiedlichsten größen. und sie sind alle zu was zu gebrauchen. ideen niederzukritzeln geht für mich darauf am schnellsten.
studierter philosoph, passionierter interaktions-designer und informationsarchitekt. lebt mit frau und kind in tokyo. hat die firma information architects japan aufgebaut.
was für ein wunderschöner name für ein gebirge, dessen majestät mir die luft aus den lungen drückt. wenn ich etwas großartiges erschaffen sollte, werde ich es pamir nennen.
das haus meiner eltern habe ich mit aufgebaut, als ich 17 war. ich kenne es sozusagen von innen und von außen, jede schicht, jede ecke. auf das dach bin ich besonders stolz. hier hatte ich mein eigenes zimmer, hier bin ich immer noch sehr gern zu besuch. und hier ist auch die schatzkammer, meines archiv.
eine persona ist eine verdichtung der zielgruppe. sie veranschaulicht, für wen man das produkt/die applikation erschafft. auf basis der persona kann der ux-designer entscheidungen über das feature-set, die informations-architektur oder die ästhetik und verbale ansprache treffen.
dr. Kruse hat eine interessante these aufgestellt über intelligente netzwerke, wie sie aufgebaut werden und warum sie überlebensfähiger sind als konventionell strukturierte firmen. hat mein hirn und meine vorstellungskraft richtig angeregt.
Peter Wippermann, mein design-professor in Essen. trendforscher, mitbegründer und gesellschafter des Trendbüros. ein excellenter lehrer, und ein inspirierender mensch. Peter hat mein denken und handeln (mit)geprägt.
oft mishandelt, hat die präsentation großes potential. denn sie ist nicht nur zweidimensional, sondern auch zeit-basiert: perfekt für geschichten-erzählungen.
tiefenwahrnehmung. mystiker haben diese fähigkeit lange zeit allein für sich in anspruch genommen. heutige kulturtechnologien wie microblogging behaupten, dies auch zu ermöglichen.
das auf-den-punkt-runtedampfen, die essenz herausschälen und zu einer wahrheit verdichten, das ist eine kunst für sich. deshalb sammele ich ab und zu zitate.
das grafikdesign studio von Rasmus Koch. mitten in kopenhagen gelegen, und eine heimat für mich. denn ich habe hier ein halbes jahr schulter an schulter mit Rasmus gearbeitet.
eine möglichkeit, auf dem laufenden zu bleiben, in dem man die neuesten beiträge anderer abonniert. leider ist diese technologie zu komplex, um vom mainstream verstanden und somit genutzt zu werden. mehr dazu beim feedburner.
meine frau. mein sonnenschein. sie hat so viel ausstrahlung und wärme, dass es für hunderte von menschen reicht, auf der ganzen welt verteilt. welche ihre freunde geworden sind.
meine schester. gehört zu meinen besten freunden. ich hab die kindheit und die jugend mit ihr schulter an schulter verbracht. sie ist ein teil meines gewissens und ich hör auf sie, denn sie hat ein großes herz. und sie ist ganz anders als ich vom charakter.
Getypte Relationen zwischen Konzepten ist das Rückgrat des Semantic Web. Über getype Relationen und deren Bedeutung läßt sich Wissen abbilden und austauschen.
Silke habe ich durch Tobias kennengelernt. sie muss sich in der web 2.0-szene richtig wohl fühlen, so viel zeit und energie sie darin investiert. ich treffe sie ab und zu auf konferenzen, zu meiner großen freude.
dadurch, dass ich vorranging visuell denke, skizziere ich oft und gern. das ist keine spielerei, das ist für mich eine unabdingbare voraussetzung für gute ideen.
senden, filtern, aufnehmen von nachrichten mit den mitteln des social web. ein gegenentwurf zu klassischen massenmedien. filtern und gewichten von news geschieht kollaborativ.
das web, in dem nicht nur gelesen, sondern auch geschrieben wird, also sozial konversation stattfindet. während massenmedien und das web 1.0 gesendet haben, 1 zu n, passiert im social web konversation n zu n. über aggregation und auswertung der daten entstehen meta-informationen und darauf aufbauende dienste. das web wird zur plattform, zum werkzeug, mit dessen hilfe sich netizens austauschen (man spricht auch von der ecosphere von diensten).
Ivo Dekovic hat ein herausragendes projekt auf die beine gestellt. unter wasser kunst machen, dabei spaß haben und sich von Ivo's begeisterung zum wasser inspirieren lassen - zucker.
oder auch "wisdom of crowds" genannt. schwärme haben intelligenz, obwohl jedes einzelne individuum eines schwarms diese intelligenz nicht hat. menschengruppen, besonders im netz, können auch diese eigenschaft haben.
eine methode des ux designs. szenarien sind mögliche handlungen, die eine persona durchläuft und dabei in berührung mit dem produkt und der website kommt. szenarien zeigen auf, welche features an welcher stelle die bedürfnisse einer persona befriedigen können.
als ich die TED Talks entdeckt hatte, haben sie mich für tage in euphorie versetzt. am meisten erinnere ich mich an meine morgentlichen spaziergänge zum Trendbüro - mit den Talks im ohr.
ein ort, in dem ich inneren frieden spürte. sehr früh am morgen war ich dort, die beijinger-sommertage sind lang, und es wird sehr früh hell. in so einer frühe war ich dort.
when we think about a person it means that we have a message to give to that person, and a message to get. we don't know what that message might be. if we listen carefully and pay attention to the person's message, we will get crucial information for our current task
gedanken "fließen", das heisst sie kommen sequenziell. wird ein gedankenfluss unterbrochen (z.b. durch eine störung, oder weil man darüber nachdenken muss, wie man etwas macht), kostet es wertvolle zeit, den gedanken wieder aufzunehmen und fortzuführen.
meine gedanken, aufgeschrieben. roh, unvollendet, gern radikal, hoffentlich inspirierend, selten konkret. ein notizblog von Konstantin Weiss, angereichert mit meinem begriffs-lexikon.
ich bin mir nicht sicher, ob man zeit managen sollte. bedeutet das, sich der vorstellung zu verschließen, dass man zu jedem zeitpunkt intuitiv wissen kann, was zu tun ist?
bei Rasmus habe ich gelernt, dass ich werkzeugmacher bin. das schien mir zu banal, ich wollte lieber die dna des designs aufstellen und ähnliche benennungen verwenden. am ende hatte ich keine gegenargumente. also bin ich werkzeugmacher, ganz in der handwerklichen tradition. und nur selten baue ich mal ein werkzeug, das ich selbst benutze.
shift von einem zustand der gesellschaft in einen anderen. kann man den endzustand vorhersagen, kann man darauf sein geschäft ausrichten - oder mit den vorhersagen geschäfte machen.
das Trendbüro untersucht den gesellschaftlichen wandel. in hamburg war ich beim Trendbuero hospitant. in peking habe ich dann kommunikationsdesign und trendforschung gemacht, neben meiner recherche für das diplom.
ein stamm ist die natürliche art des menschen zu leben. es ist eine gruppe von ca. 120 menschen, mit denen man kultur und den alltag teilt und kommuniziert. der engere kreis ist dabei an die 20 bis 25 menschen groß.
microblogging-tool. es war das erste seiner art, hat sehr große verbreitung und viele dienste von drittanbietern über die tolle twitter-api. so einiges an mashups gibt es dazu.
ultraman ist ein kollege aus der nexum. er war derjenige, der mich in meinen ersten tagen in die firma eingeführt hat - und zwar herzlich und fordernd. inzwischen ist er mein nachbar geworden, und ich genieße das gemeinsame pendeln zwischen arbeit und heim.
das unperfekthaus ist eine heimat für künstler. hier habe ich eine zeit lang im atelier von Illian gearbeitet und studiert. es war eine wonne Illian beim malen zuzusehen.
der ausgangspunkt, an dem ich mein konzept verwurzele, wenn ich informationsarchitektur und interface design mache. es ist die gesamtheitliche erfahrung eines nutzers mit einem service oder produkt.
ein bindeglied einer kultur. werte funktionieren wie standards, nur dass wir unbewusst nach ihnen handeln. somit können wir diese art von standards nicht bewusst ablehnen oder annehmen.
kann man auch grafik-design nennen. beschäftigt sich mit der anmutung: der typographie, gewichtung der aufmerksamkeit des betrachters, z.t. layout, farben, raster.
eine der disziplinen, die ich bei rasmus gelernt habe, ist die visuelle rhetorik. es geht darum, grafischen elementen einen sinn zu geben, womit sie zu represantionen von werten oder handlungen werden. und die kombination und anordnung dieser representationen ergibt einen höheren sinn, der sich etwa in einem logo manifestiert.
als visueller mensch denke ich in bildern. durch visualisierungen, schemata, skizzen, diagramme erklöre ich mir und anderen die welt. welche restriktionen das wohl hat?
ich liebe visualisierungen, denn: ich weiss nicht, was ich denke, bevor ich sehe, was ich zeichne. oder auch was andere zeichnen. Albert Einstein sagte was passendes "if i can't picture it, i can't understand it".
ein guter freund, ein waschechter haus-13-er aus unserem wohnheim. er schätzt freunde und privatleben mehr als karriere, was ich ihm hoch anrechne. und - ein unkonventioneller physiker.
ich glaube meine fantasie hat alle unstimmigkeiten des films einfach ausgebügelt. und übrig blieb ein grandioses setting, in das ich eingetaucht bin. daher liebe ich diesen film.
das ist das netz, in dem man nicht nur liest, sondern schreibt. in dem man dialoge führt. in dem es sozial wird. das mitmach-web. es ist mehr eine soziale wandlung, als eine technische.
WipEout, das einzige computer-rennspiel, das ich je gespielt habe. abgesehen von f-zero, einer art vorgänger. wipeout beschert mir das glück, in den flow zu kommen.
ein wireframe, also "drahtgerüst", ist ein platzhalter für etwas, was erst mit design und inhalt und funktionalität gefüllt wird. wireframes sind die karten eines informationsarchitekten.
vor allem ein werkzeug: durch die wahrnehmung, bewusstwerdung und beherrschung des körpers kommt es zum selbigen des geistes. hab ich noch nicht ausführlich getestet.