Happy Star Wars Day euch allen!
Seit Ende letzten Jahres habe ich ein paar Experimente geschrieben/gecodet, um die Potenziale und Fallen des Containeristen auszuloten. Hier ist eine kurze Aufzählung.
Die Funktionen der Dienste beschreibe ich später separat.
Zunächst einmal baute ich einen Service, der Plaintext-Daten in HTML-Container umwandelt (rendert). Der Dienst braucht eine URL zu der Origin, also der Quelle der Container-Daten.
Containerist.org Wenn die Daten des containers diese Origin haben: konstantinweiss.com/home/40.about.txt Dann schreibt man diese URL hinter Containerist.org und erhält dann den gerenderten Container, etwa so: containerist.org/konstantinweiss.com/home/40.about.txt
Um die Container in einem realen Usecase auszuprobieren, habe ich Dropfolio gebaut. Es ist ein Dienst, mit dem man Bilddateien in einen Ordner auf der Festplatte in eine Online-Galerie verwandeln kann. So konnte ich verschiedene Container-Typen zusammensetzen. Ihr könnt den Dienst gern ausprobieren. Die Container sind vom Containerist-Dienst gerendert. Die Daten kommen von der Dropbox und werden z.T. auf dem Server gecacht.
dropfolio.org ist der Dienst
/demo ist eine Demo-Galerie
/saneef zeigt einige Fotos von Saneef
Dadurch, dass die Daten in Plain Text vorliegen müssen, können sie auch gleich aus statischen Textdateien kommen. Ich habe dies ausprobiert an einer Site von Illian, um seinen grossartigen Ölgemälden einen besseren Rahmen zu geben.
Illians Demo-Seite mit statischen Containern
Ihr werdet sehen, dass die Container anders aussehen als bei Dropfolio. Die Container sind in ihrem Aussehen veränderbar, am einfachsten durch Style Sheets. Auch diese Container werden vom Containerist-Dienst gerendert.
Um mal ausprobieren, wie ein Theme für Wordpress in etwa mit Containern gebaut werden kann, habe ich kurzerhand eins angelegt. Es hat nicht viel mehr als ein Template für Übersichtsseiten und Artikelseiten. Aber man sieht, dass und wie es funktioniert. Die Container sind vom Containerist-Dienst gerendert.
Bei den ganzen Experimenten war es mir wichtig auszuprobieren, wie ein Container von einer Site/einem Dienst in eine andere Site eingebunden werden kann. Das Worspress-Theme zum Beispiel hat im Template einen Container aus Dropfolio.
Bei meiner eigenen Site wollte ich das gern auf die Spitze treiben. Alle Projekt-Abbildungen und auch die Projekt-Übersichten kommen von Dropfolio. Die Container habe ich auf meiner Site "platziert", sie werden von mir aber nach wie vor durch Dropfolio verwaltet. Meiner Meinung nach funktioniert dieses Zusammenstellen von Containern verschiedener Quellen zu ganzen Seiten ganz gut.
konstantinweiss.com - meine Site
Dropfolio.org/konstantin - hier kommen die Container mit den Projektbeschreibungen her.
Für meinen Blogracer, den Ihr alle schon zugenüge kennt, habe ich ein neues Theme gebaut, basierend auf Containern. Er beinhaltet wesentlich weniger Code durch die Containerstruktur.
Die Container-Daten werden diesmal nicht durch containerist.org gerendert, sondern direkt im Browser durch Javascript. Zu dieser Technik hat Paul den entscheidenden Beitrag geleistet. Einige Container sind wiederum von anderen Domains, ganz nach dem Containerprinzip.
ctn.blogracer.org - Die Demo des Blogracer Themes.
Nach den ganzen Experimenten im fast stillen Kämmerlein ist die Zeit gekommen, Euch zu hören. Was denkt Ihr über das ganze? Was sagt Ihr dazu?
Ich bin auf Euer Feedback diesmal richtig angewiesen. Die Idee des Containeristen weiterzuführen (oder zu beerdigen) hängt jetzt von Eurer Stimme ab. Also her mit dem Senf!
Am Anfang ist der Container. Er ist autark, standardisiert und überall hin zustellbar. Sein Inhalt ist jederzeit vom Autor änderbar, an allen Orten. Das ist der Anfang des Containeristen.
Seit September 2011 mache ich Experimente rund um Container, Container im Web. Bisher habe ich mich dagegen verwehrt darüber zu bloggen. Zum einen machte es mehr Spass zu bauen statt zu reden. Zum anderen fasziniert mich am Container-Prinzip etwas, das ich nicht so recht in Worte fassen kann. Die Experimente sind quasi die Suche nach dem Grund der Faszination.
Am Anfang stand das Container-Prinzip. Die Kurzversion geht so:
Ich habe versucht dabei meine Prinzipien für Daten im Netz zu beachten. Und einen Wunsch habe ich bei dem Ganzen: es soll dezentral sein. Denn meiner Ansicht nach wird das Netz nur so unsers sein.
Container-Sites bauen soll so einfach sein wie LEGO. Wie Minecraft für's Web. Die einzelnen Bausteine (=Container) sind simpel, sind unspektakulär. Die richtige Zusammenstellung macht das Modell (=Website) aus.
Die Überlegungen und Experimente laufen bei mir unter dem Sammelbegriff "Containerist".
Seit Ende letzten Jahres habe ich ein paar Experimente geschrieben/gecodet, um die Potenziale und Fallen des Containeristen auszuloten. Im nächsten Post seht Ihr eine kurze Aufzählung der Experimente.

?Social isn?t a product,? my daughter told me after I gave her a demo, ?social is people and the people are on Facebook.?
Google was the rich kid who, after having discovered he wasn?t invited to the party, built his own party in retaliation. The fact that no one came to Google?s party became the elephant in the room.
Tout ce qui est simple est faux. Tout ce qui est compliqué est inutilisable.
-- Paul Valéry
(?Everything simple is false, anything complicated is unusable.?)
Je komplexer Technologie wird, desto zentralistischer wird alles organisiert. Denn mit wachsender Komplexität braucht man Leute mit immer tieferer Expertise, um die Technologie zu warten. Je komplexer eine Technologie wird, desto weniger Experten gibt es dafür. Wenn die Technik simpel ist, kann sie dezentral organisiert werden. Jeder kümmert sich um seinen eigenen Garten, seine eigene Einheit.
Früher hat mein Grossvater sein Auto mehrmals im Leben komplett auseinander genommen und wieder zusammengebaut. Einzelne Teile hat er selbst in seiner Werkstatt anfertigen können. Heute muss ich mein Auto zur Werkstatt fahren, wenn das Lämpchen "Service" leuchtet. Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist. Ich bin auf die Werkstatt meiner Automarke angewiesen.
In seiner Werkstatt hat mein Vater noch einen alten Schrank, der schon zig Umzüge hinter sich hat. Er ist nicht nur aus Massivholz, sondern lässt sich mit einem einzigen, generischen Nagel auseinander- und wieder zusammenbauen. Freunde von uns haben neulich einen Schrank einbauen lassen, der nur an der Decke und an der hinteren Wand, nicht am Boden befestigt ist. Der Einbau dauerte anderthalb Tage, von Profis gemacht.
Ein Freund schwärmt immer noch davon, dass er seinen alten IBM Thinkpad nicht nur komplett auseinander schrauben kann, sondern auch heute noch Ersatzteile direkt von Zulieferern bestellen und einbauen kann. Mein iPad ist monolthisch.
Nach dem Upgrade vom CMS Drupal 6 auf Drupal 7 sind nicht wenige Entwickler abgesprungen, weil das System ungleich komplexer und deshalb sowohl für das Upgraden der Software als auch für Einlernen neuer Entwickler ungleich schwerer geworden ist.
While buying a TV, my 2-year-old son pointed at the giant screen and said with obviousness: "Big computer.". Wanting to correct him at first, it struck me how right he was. So I replied: "Yes, son. This computer is called a TV."
Since I built my own file-based blogging system Blogracer, more and more file-based systems and servies pop up. While I don't think the file-based approach will have a big impact on the web, I really appreciate this development. Seems as if my concept must have some substance.
If you know any other service or software, please drop a comment.