taskpaper - das synchronisierte blatt papier für aufgaben
wer hätte nicht gern ein einfaches blatt papier, auf dem er seine aufgaben schreibt, und im nu erscheinen sie auch überall dort, wo man sie sonst braucht.
neulich schrieb ich, dass ich omnifocus verwende. kann gut sein, dass diese zeiten vorbei sind. dank david (via ultraman) habe ich für mich taskpaper für iphone+mac+internet entdeckt.
das herz des taskpaper
taskpaper auf dem maces ist wie ein blatt papier - nichts anderes als ein texteditor, der gewisse schreibkonventionen "versteht".
- projekt = zeile, die mit doppelpunkt endet
- aufgabe = zeile, die mit einem bindestrich anfängt
- schlagwort (tag) = wort mit einem @ davor
- notiz = alles andere an text
taskpaper formatiert die versch. sachen entsprechend, und man kann sehr einfach danach filtern. das war's.
das ist so simpel. häufig nutze ich für mich konventionen beim schreiben in eine einfache textdatei. da ist dieser ansatz für mich wie nach hause kommen.
taskpaper vs. omnifocus
ich war lange begeistert von omnifocus und finde das programm nach wie vor sehr gut. heir sind die gründe, warum taskpaper (für mich) noch besser ist:
- taskpaper ist übersichtlich, wesentlich einfacher zu überblicken als omnifocus, welches modi benutzt, böse.
- taskpaper ist wesentlich einfacher zu pflegen, weil man einfachen text schreibt und beim copy&paste nichts falsch machen kann.
- tasks importieren ist super einfach, in dem man (mit der schreibkonvention) irgendwo text schreibt und in taskpaper reinkopiert. fertig.
- das ding ist wesentlich schneller. auf meinem iphone 3g braucht taskpaper 4 sec. zum starten. omnifocus ca. 10 sec.
- wesentlich schneller im synchronisieren: auf'm iphone 1 sec. bei taskpaper, häufig eine minute (!) bei omnifocus.
- die mac-software ist zucker. schnell. einfach. übersichtlich. reduziert.
- und das beste zum schluss: durch simpletext.ws kann man die tasklisten auch bequem über'n browser bearbeiten (was automatisch auf alle iphones und macs synct). der browser hat zwar nicht die filter-funktionen, aber für eine schnelle einkaufsliste reicht es allemal. d.h. ich kann mal eben was auf der arbeit hinzufügen.
mir bleibt nur danke an jesse von hogbay software für seine mühe zu sagen.
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soll beim timemanagement helfen. ich bin mir nicht sicher, ob ich das will.
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Kommentare
2010-03-30
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Dem kann man nichts mehr hinzufügen.
Remember the Milk war und ist eigentlich auch nicht schlecht aber es war einfach zu umfangreich und man musste zu viel tippen und klicken bis man ans ziel kam.
Deswegen TaskPaper! :)
2010-03-31
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Ich möchte Simplenote zusätzlich in den Ring werfen. Man arbeitet an einer Dropbox-API-Anbindung...
2010-03-31
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Jesse bietet einen "geeky way" Dokumente zwischen simpletext.ws Accounts zu "sharen" (was ist eigentlich das deutsche Wort dafür?).
@Stephan:
Simplenote ist tatsächlich auch nicht schlecht, und ist mit seinem "Kosmos" schon etwas weiter (d.h. es hat ne API, und entsprechende Tools, wie z.B. Notational Velocity (was in der Kombi schon wirklich sehr toll funktioniert)).
Aber Simplenote ist doch auch ein wenig anders gedacht als Taskpaper. Letzteres hat zwar auch den Plain-Text Ansatz, aber seine eigentliche Fülle an Simplizität und Funktionen spielt es erst als Todo/Task-Listen Tool aus.
Simplenote vs. Taskpaper ist also ein wenig wie Äpfel & Birnen.
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